„Wenn ich am Ende das gedruckte Buch in der Hand halte, bin ich stolz.“

Fabian Barthel, Volontär Redaktion GU Heimtier, Haus & Garten / BLV und seit Januar 2021 Junior-Redakteur
  • Welche Herausforderungen haben Sie in Ihren ersten Wochen gemeistert?

Ich konnte mich in den ersten Wochen erst einmal einarbeiten, bis die ersten wirklichen Buchprojekte auf mich zukamen. Die vielfältigen Themen sind gerade in dieser Redaktion eine Herausforderung, aber geben mir auch die Möglichkeit, mit jedem Projekt tiefer in einen neuen Themenbereich einzusteigen.

  • Wie wurden Sie als Volontär in Ihr Team aufgenommen?

Die Redaktion hat sich sehr über die Verstärkung gefreut und hat mich sehr freundlich aufgenommen. In unserem Bereich ist gute Teamarbeit wichtig und es schön zu wissen, dass wir uns gegenseitig unterstützen und man sich immer auf das Team verlassen kann.

  • Wie ist Ihr Volontariat aufgebaut?

Das Volontariat ist auf zwei Jahre aufgeteilt, wobei man im Laufe der Zeit immer mehr Eigenverantwortung und in den Redaktionen nach und nach mehr Buchprojekte übernimmt. Am Anfang noch mit Hilfe der Kollegen, später dann komplett eigenverantwortlich.

  • Wie sieht Ihr Arbeitstag aus?

Der regelmäßige Austausch ist in der Redaktion sehr wichtig, deswegen haben wir fast täglich ein Meeting mit dem ganzen Team sowie ein weiteres mit der Verlagsleiterin, in dem wir die Themen besprechen, die nicht übergreifend sind. Über den Tag halte ich den Kontakt zu Autor*innen, Lektor*innen, Bildredakteur*innen und anderen externen Dienstleistern, und auch zu den anderen Abteilungen des Hauses, immer mit dem Ziel, die Buchprojekte voranzubringen oder neue Buchideen zu erarbeiten. Außerdem wollen die Redaktionssysteme mit Daten gefüttert werden, von den bibliografischen Angaben über Kurztexte bis hin zu Bilddaten und Verträgen.

  • Wie und von wem werden Sie betreut?

In der Redaktion von meiner Verlagsleiterin und einer erfahrenen Redakteurin als Patin, es gab einen Einarbeitungsplan und im ersten Volontariatsjahr haben wir uns zusammengesetzt, um verschiedenen Themenfelder durchzuarbeiten. Außerdem stand das gesamte Redaktionsteam immer für Fragen und Hilfe zur Verfügung.

In der Abteilung HR ebenfalls von einer festen Ansprechpartnerin, sie hat die Volontär*innen untereinander vernetzt und Treffen organisiert, wo sie sich auch regelmäßig nach dem Wohlergehen der Volontär*innen erkundigt hat.

  • Wie lassen sich für Sie Arbeit und Freizeit vereinbaren?

Durch die flexiblen Arbeitszeiten und die Servicezeiten funktioniert das sehr gut. Überstunden können in stressigen Zeiten schon vorkommen, aber dafür kann ich diese an anderer Stelle wieder abbauen und vielleicht an einem Freitag schon früher nach Hause. Die Urlaubstage sind, wie überall anders, auch bei längeren Urlaubsreisen schnell aufgebraucht, aber die Option auf ein Sabbatical nach fünf Jahren bei GRÄFE UND UNZER machen es auf jeden Fall reizvoll, langfristig im Verlag zu bleiben.

  • Was macht GRÄFE UND UNZER für Sie als Arbeitgeber aus?

GRÄFE UND UNZER und die Marke GU blicken auf eine lange Verlagsgeschichte zurück. Diese Erfahrung merkt man dem Verlag im Alltag an, denn die Mitarbeiter*innen in allen Abteilungen, sei es in den Redaktionen, in der Herstellung und im Vertrieb, wissen genau, was sie tun. So entstehen inhaltlich und optisch hochwertige sowie schöne Bücher, die gezielt auf die Bedürfnisse der Kund*innen zugeschnitten sind. Es ist schön, für so ein traditionsreiches Unternehmen zu arbeiten und es gemeinsam mit den Kolleg*innen in die Zukunft zu führen.

  • Welche Aufgaben machen Ihnen besonders Spaß und auf welche Aufgaben sind Sie sehr stolz?

In der Redaktion macht es mir am meisten Spaß, neue Autor*innen zu suchen und mit ihnen spannende neue Buchkonzepte zu entwickeln. Wenn dann im Laufe der Buchproduktion alles zusammenkommt und ich am Ende das gedruckte Buch in der Hand halte, bin ich stolz.